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Amphibienschutzzäune 2026

Bild Aufbau Amphibienschutzzäune Februar 2026
Doppelter Einsatz – die Amphibienschutzzäune stehen!
Auch in diesem Jahr wurden im Buschmühlenweg, in Höhe des Tzschetzschnower Mühlentales und in Groß Lindow die Amphibienschutzzäune aufgebaut. Nach den nun nicht mehr kalten Tagen und dem begleitenden Regen, werden die ersten Molche ihre Winterquartiere verlassen und zu ihren Laichgewässern aufbrechen. Auch die Braunfrösche werden sich dann in den nächsten Tagen auf den Weg machen.

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Bild Aufbau Amphibienschutzzäune 400 Meter und 250 Meter

Am 28.02.2026 und 01.03.2026 war es wieder soweit – die Amphibienzäune wurden gestellt! Für diese beiden Vorhaben trafen sich am Samstag über 20 Helfer in Groß Lindow und am Sonntag gut 10 Helfer im Buschmühlenweg in Frankfurt (Oder). Mit Handschuhen, Spaten und Warnweste ausgestattet ging es direkt neben den Straßen ans Werk.

Auf etwa 400 Meter (einseitig) in Groß Lindow und etwa 250 Meter (beidseitig) im Buschmühlenweg wurde der Zaun in den Boden gebracht, jeweils über 30 Eimer (versehen mit jeweils einem Schwamm und einem Stock) in die Erde eingelassen sowie Metallstäbe zur Stabilisierung des Zaunes in die Erde getrieben.

Nach dem Zaunaufbau folgt natürlich die tägliche Kontrolle (nebst Umsetzen, mindestens einmal täglich)! Generell gilt also – wer an einem solchen Amphibienzaun vorbeikommt, bitte nur schauen, nicht anfassen! Hinweis ] Bei der Kontrolle erfolgt gleichzeitig eine Erfassung und Überprüfung der Anzahl und des Zustandes der Tiere.

Nabu Deutschland:
"Die hohe Dichte des deutschen Straßennetzes führt dazu, dass Amphibien bei ihrer Frühjahrswanderung oftmals Straßen überqueren müssen. Untersuchungen haben gezeigt, dass bei einer Verkehrsdichte von 60 Fahrzeugen pro Stunde 90 Prozent der über die Straße wandernden Erdkröten überfahren werden."* Das macht deutlich, wie dringend notwendig unsere Hilfe ist.

* https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/amphibien-und-reptilien/amphibien/info.html

Bild Aufbau Amphibienschutzzäune

Die in den Eimern eingebrachten, feuchten Schwämme bieten den Tieren Versteckmöglichkeit und Feuchtigkeit. Der eingestellte Stock ermöglicht es Insekten und kleinen Säugern, den Eimer wieder selbständig zu verlassen.

Nun kann die Wanderung der Amphibien los gehen! Vielen Dank an alle Helfer!



Bilder vom Aufbau der Amphibienzäune

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Fotos: © NABU Frankfurt (Oder)

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