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Regionaltreffen Ost - „Lebenswerte Natura 2000-Gebiete“


"Fairpachten" - Vortragsabend am 26. Februar beim NABU-Regionalverband


Fair Pachten 14 02 2020 Laura Klein NABU berregionalBeim Regionaltreffen am 26. Februar 2020 hat Susanne Wangert das Projekt "Fairpachten" vorgestellt und gemeinsam mit den Interessierten über die Möglichkeiten diskutiert, wie sich in Absprache mit Landwirt*innen mehr Naturschutz auf Ackerflächen, Wiesen und Weiden umsetzen lässt.


Mittwoch, 26. Februar 2020, um 18 bis 20 Uhr

Geschäftsstelle des NABU Regionalverband Frankfurt (Oder) e.V.
Lindenstraße 7, 15230 Frankfurt (Oder), Raum 7.2.08 (im 1. Stock)


www.nabu-bb.de/regionaltreffen-ost_26022020


Kontakt über: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder per Telefon (0331 - 201 55 69) oder (0335 - 6803179)

Natura 2000
Natura 2000 ist das weltweit größte Netz aus Schutzgebieten und es besteht aus Vogelschutzgebieten und FFH-Gebieten. FFH-Gebiete sind europäische Schutzgebiete, die nach der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie geschützt sind, d. h. sie schützen Tiere (Fauna), Pflanzen (Flora) und Lebensräume (Habitat). Durch einheitliche Standards schützt Natura 2000 natürliche Lebensräume wildlebende Arten europaweit.

Die vermehrte Umsetzung von Naturschutzmaßnahmen auf verpachteten Flächen kann helfen, Lebensräumen und Arten in FFH-Gebieten zu schützen und zu erhalten.

Projekt „Fairpachten“
Rund 60 % der Agrarflächen in Deutschland werden verpachtet. Ob Blühstreifen am Ackerrand oder ein Feldlerchenfenster im Getreide: Landeigentümer*innen können Naturschutzmaßnahmen in ihren Pachtverträgen vereinbaren. Das Projekt „Fairpachten“ ist das kostenlose Beratungs- und Informationsangebot für alle, die landwirtschaftliche Flächen verpachten und sich mehr Natur wünschen. Im persönlichen Gespräch werden geeignete Naturschutzmaßnahmen identifiziert und erläutert, was deren Umsetzung in der Praxis bedeutet. Im Zuge der Beratung werden ein Musterpachtvertrag und Steckbriefe von Naturschutzmaßnahmen zur Verfügung gestellt. Private Grundeigentümer*innen, ebenso wie Kirchen und Kommunen, können sich bei Fairpachten darüber informieren, wie sich in Absprache mit Landwirt*innen mehr Naturschutz auf Ackerflächen, Wiesen und Weiden umsetzen lässt.

Das Projekt „Fairpachten“ berät z. B. zu Naturschutzmaßnahmen wie dauerhafte Randstreifen, Lichtacker, Wieseninseln, pestizidfreie Landwirtschaft, Hecken pflanzen, geringere Düngung, Mischfruchtanbau, Kiebitzinseln, Feldlerchenfenster und Umstellung auf ökologischen Landbau.


Beim Regionaltreffen
stellt Susanne Wangert das Projekt „Fairpachten“ der NABU-Stiftung Nationales Naturerbe vor und berichtet über deren kostenlose Beratungsangebote für alle, die landwirtschaftliche Flächen verpachten und Naturschutzmaßnahmen auf ihren Flächen umsetzen möchten. Mit den Teilnehmenden wollen wir Erfahrung austauschen und Möglichkeiten für Naturschutzmaßnahmen auf verpachteten Flächen diskutieren. Wir laden alle ganz herzlich zum Regionaltreffen ein!

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